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Killerspiele

Ich fühle mich schuldig...

Wie ihr sicher wisst haben wir in unserer Jugend ("lang ists her" Counterstrike gespielt. Ja sogar während den Pausen im Info-Raum (als das Netzwerk noch etwas lockerer war  ).

Jetzt schau ich in die Runde derer Mitspieler von damals und auf mich selbst und frage mich ist da was zurückgeblieben? Sind wir abnormal? Gar assozial?

Denn so wie dieses Thema in den letzten Tagen in den Medien diskutiert wird, muss man sich ja quasi diese Fragen stellen.

Ich habe aber auch eine weitere Frage, warum wird der Abschiedsbrief des Amokläufers nicht öffentlich diskutiert? Denn es wird schnell klar, wenn man recherchiert, das diese Person geradezu nach Hilfe geschrien hat. Seine Ängste lagen in sozialer Ausgrenzung, sein Abgestempeltsein als Versager und seinen abgrundtiefen Hass gegenüber unserem Gesellschaftssystem. Desweiteren stelle ich die Frage woher er das Wissen nahm Rohrbomben zu bauen, Schießpulver für seine Vorlader zu mixen/beschaffen, etc.

Viele die ich kenne haben Counterstrike gespielt und sind keine Waffennarren oder blutrünstig geworden. Niemand von denen, mich eingeschlossen.

Darum würde ich am liebsten ein Klage gegen einen gewissen Herrn Beckstein aus Bayern einreichen, wegen pauschaler Verunglimpfung. Denn wer fordert das Spieler von PC Spielen (auch wenn sie für manchen anstössig sind), Strafen erhalten sollen, die im Bereich der  Verbreitung von Kinderpornographie liegen, gehört nicht in die Politik.

Ich bestreite nicht das diese Spiele gewalttätige Handlungen simulieren. Aber wer den Unterschied virtuel und real nicht machen kann, der sollte diese Spiele auch nicht spielen.

to be continued...

24.11.06 11:55
 
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